dotcomwebdesign.com
Design By Dotcomwebdesign.com Powered By CMSimple.dk
Home > Gasthof > Geschichte

Geschichte

Geschichte zum "Gasthof Eschdorf"

In alten Erzählungen wurde der "Gasthof Eschdorf" erstmals mit Datum vom 10. Dezember 1597 genannt. An diesem schicksalsreichen Tag brannte die damalige Schänke, nebst Ställen und Scheune, ab. Der zu dieser Zeit ansässige Besitzer der Schänke war der ehrenwerte Richter Michael Careß.

Erstmals in der Eschdorfer Chronik festgehalten, ist der 8. September 1654. Zu dieser Zeit brach ein Brand aus, der durch Funkenflug aus der benachbarten Brauerei im Freigut Eschdorf ausgelöst wurde und das Gebäude vollständig vernichtete.

An die später neu aufgebaute Schänke ließ die Familie Quandt 1838 ein Nachbargebäude errichten. Im Erdgeschoss befanden sich eine kleine Fleischerei mit Stallungen und darüber entstand der Tanzsaal. Zu dieser Zeit entwickelte sich der Gasthof zum kulturellen Mittelpunkt von Eschdorf.
Im Tanzsaal führte zum Beispiel am 04.09.1849 die "Körzingers Schauspieltruppe" ein Stück von "Kotzebue" auf und die Truppe der "Witwe Magnus" mit Ihrem Puppentheater war seit 1851 häufig zu Gast. Im Jahre 1858 wurde die Kegelbahn eingeweiht, die insbesondere Dresdener aus der Stadt in die idyllische Landschaft zog. Auch Wanderungen zum Triebenberg oder zu den bekannten hohen Brücken wurden von hier aus unternommen.

Um die Jahrhundertwende übernahm die Familie Schubert den Gasthof mit Tanzsaal, kleiner Fleischerei, Stall und die Brauerei im benachbarten "Freigut von Eschdorf".
Die Brauerei fiel leider dem ersten Weltkrieg zum Opfer, da die Kupferkessel für Kriegszwecke eingeschmolzen wurden.
Der Saal wurde später gänzlich zur Scheune umgebaut und diente der Firma "Jensen" lange Zeit als Garage für ihre Linienbusse Pirna - Eschdorf. Dafür wurde aber an die Gaststätte ein neuer Saal angebaut. Modern, groß und mit hellen Rundbogenfenstern, ähnlich wie ein städtischer Ballsaal. Und auch wie im früheren Saal fanden in dem neuen all die vielen Veranstaltungen statt, die in dem kulturell sehr regsamen Eschdorf schon Tradition hatten.
1974 gingen die damaligen Besitzer Margarete und Alfred Sturm in den Ruhestand. Margaretes Sohn wollte die Gaststätte nicht übernehmen und so wurde sie im gleichen Jahr an die Gemeinde verkauft.

Die Gaststätte wurde nun bis 1978 von der Gemeinde (Im Rahmen der VMI "Volksmassen Initiative") modernisiert. Die Stallungen im Nachbargebäude wurden zu Sanitären Einrichtungen umgebaut und der darüber liegende ehemalige Saal zu Wohnungen.

Im Oktober 1979 übernahm die traditionsreiche Gastwirtsfamilie  Hanta den "Gasthof Eschdorf" als Pächter. Carl und Christine Hanta, deren Eltern durch sozialistischen Zwangsverkauf ( Planmäßiger Aufbau des Sozialismus genannt ) aus dem seit fast einhundert Jahren in Famillienbesitz befindlichen Gasthof "Schwarzes Roß" in Ottendorf Okrilla vertrieben wurden, brachten mit Ehrgeiz und viel Arrangement den Gasthof Eschdorf zu neuem Ansehen. Der Gasthof blühte auf und alle Veranstaltungen wurden würdig im Gasthof und Tanzsaal gefeiert.
Ob Geburtstagsfeiern, Hochzeiten, Kirmes oder Disco, der Gasthof stand wieder im Mittelpunkt des dörflichen Lebens. Der gute Ruf der Einrichtung eilte in weite Teile des damaligen Bezirkes Dresden. So kam es, dass zu Jugendtanzveranstaltungen Besucher aus Bautzen, Kamenz oder gar Dippoldiswalde anreisten. Das Gasthofsehepaar erweiterte seine Aktivitäten und stattete die örtlichen, sowie die Dorffeste der Umgebung mit ihrem Festzelt , was damals fast einzigartig war , aus und übernahm die Bewirtung. Für diese Dorffeste und Veranstaltungen wurde später sogar eine Softeismaschine unter sehr hohen bürokratischen Anstrengungen angeschaft.
Um den Gasthofs-Saal besser zu nutzen und eine alte Tradition von 1851 wider Aufleben zu lassen, wurden das "Marionettentheater Rietscher" und das "Landfilm Reisekino" auf den Saal eingeladen. Das Theater und das Kino wurden von den Einwohnern und Nachbardörfern mit großer Begeisterung angenommen. Ein großer Erfolg war der Kinofilm "Das fliegende Auge", welches mit 227 Gästen zum Höhepunkt des Kinos wurde.

Seit dem 06.06.1990 befindet sich das Gasthofsgebäude nun im Eigentum der Gastwirtsfamilie Hanta. Sie errichteten direkt vor der Gaststätte einen Biergarten mit Kletterpflanzen und weit rankenden Weinsträuchern. Die Fenster wurden zu großen einladenden Türen zum Gastraum umgebaut und der Gastraum bekam eine kleine Schönheitskur. Weitere Modernisierungsmaßnahmen konnten jedoch nicht gleich 1992 beginnen, da der Gasthof nur ohne Grund und Boden (Modrow-Gesetzt) verkauft wurde.
Als dieses Hindernis im Jahre 1993 ausgeräumt war und der in die Jahre gekommene Gasthof eine dringende Renovierung bedurfte, wurde durch einen Rückgabeanspruch von Altwirtin Margarete, initiiert von Sohn Klaus Schubert die Grundbucheintragung verhindert und der Ausbau wurde gestoppt. Im März 1994 wurde der Rückgabeanspruch abgewiesen und der Umbau konnte beginnen. Da die Toiletten zu DDR- Zeiten im Nachbargebäude eingebaut waren und sich keine einwandfreien sanitären Einrichtungen im Tanzsaal befanden, beschloss Carl Hanta, diese in einem Neuanbau unterzubringen. Ebenfalls wurde, an den Gasthof selbst, ein großer moderner Gästeraum mit WC und Terrasse errichtet. Der Saal selbst wurde im Bauernmarktstil eingerichtet und das ehemalige Vereinszimmer verwandelte sich in eine vornehme Cocktailbar. In direkter Nähe entstand ein gepflasterter Parkplatz für etwa 15 Pkws und 1 Bus. Circa 25 m entfernt, wurde ein weiterer Parkplatz erworben. Dort können 4 Busse und 45 Pkws, oder bis zu 125 Pkw's parken. Nach dem erfolgreichen Umbau stand die Gastwirtschaft wieder in völlig modernisierter und abwechslungsreicher Atmosphäre der Öffentlichkeit zur Verfügung. Regelmäßige Tanz-, Disco-, Kinder- und Seniorenveranstaltungen finden großen Andrang und Familie Hanta freut sich auf Ihren Besuch. Seit 2001 ist auch für Übernachtung gesorgt. Im Nachbargebäude wurde eine alte Wohnung zu einer kleinen Privatpension mit 4 Räumen umgebaut.

peisenkarten

Speisen- und Getränkekarten

Wir sind bemüht, die hier aufgeführten Gerichte und Preise aktuell zu halten.Es gelten die ausgewiesenen Preise der Im Gasthof ausliegenden Speisenkarten

e/images/file/-1-Weih-2015-ab%203-Advent-8%20Blatt-.pdf

-2014-Eisteller-kleine-1-(1).pdf

 Bier + Biermischgetr-Blatt-1-Januar -.doc
Spirituosenkarte (pdf download)


Buffets

Bitte verstehen Sie die abgebildeten Buffets nur als eine kleine Auswahl unserer bewährten Vorschläge. Gern stellen wir ein Buffet ganz nach Ihren Wünschen zusammen. Alles inklusive Anlieferung, Aufbau und aller notwendigen Wärmevorrichtungen und Vorleger.